Reiseplanungen
February 15, 2012
Bisher habe ich es zweimal in die USA geschafft. Beide Trips waren in erster Linie Geschäftsreisen, allerdings hatte ich immer das Glück, das ich nicht alles mit Terminen vollgepackt war. Ich konnte ein bisschen private Zeit einplanen und mir die Gegend angucken. Aber das hört sich auch schöner an als es ist, denn wirklich viel sieht man dann immer noch nicht. 3 Tage New York sind einfach zu wenig und selbst nach einer Woche Los Angeles hat man es Abends noch nicht durch den dicken Verkehr geschafft.
Grund genug die USA auf die Reiseliste zu setzen. Eigentlich war der Urlaub dieses Jahr ganz anders geplant, aber wenn man sich selbst ein Kostenlimit setzt, dann muss man auch mal bereit sein die Pläne umzuwerfen. Also haben wir das getan. Aus einem Trip nach Asien wurde dann ein Trip an die Westküste. Eigentlich ist das Frühjahr immer noch die falsche Jahreszeit, denn es ist zwischendurch immer noch etwas frisch und die Sonne kann noch nicht so richtig Sommer, aber wenn man seinen Urlaubsplan nach den Kollegen richtigen muss, dann sind die variablen Möglichkeiten doch begrenzt.
Wir haben uns also ein wenig umgehört und geschaut was man so alles machen kann und am besten auch machen sollte. Rausgekommen ist im ersten Wurf eine Route mit 5.500 km (ohne etwaige Anschlussflüge nach z.B. Hawaii). Ordentlich viel. Nach ein bisschen Überlegen und kürzen (dem dann auch leider der Strand auf Hawaii zum Opfer fiel) kam dann eine Route mit knapp 5.000km dabei raus. Aber dafür sind dann (fast) alle wichtigen Stationen mit drin, aber auch ein paar Mammutstrecken. Im Schnitt 240km pro Tag zu fahren, teilweise auch mehr, dafür dann auch mal 2 Nächte am gleichen Ort. Wenn man nicht nur im Auto sitzen will und auch mal die Natur der National Parks erleben möchte, dann muss man eben Kompromisse machen.
Bisher sieht die Route so aus:
Hier und da gibt es noch was zu optimieren, aber ich denke mal das wir damit für einen Urlaub das optimale geschaffen haben. Jetzt heißt es nur noch überlegen in welche Hotels wir wollen, was das alles in allem so kostet (die Flüge und der Mietwagen sind schon fix gebucht) und was wir dann uns alles so ansehen wollen (pro Stop gibt es ja durchaus mehrere Möglichkeiten).
Ein ganz großes Danke geht von hier aber schonmal an Vusel. Mit seiner Reiseroute durch den Westen hat er schonmal einen ganzen Teil der Marschroute festgelegt. Und da er schon fast als Eingeborener gilt hat er natürlich auch jede Menge Tips auf Lager, mit denen er mir Nacht für Nacht weiterhilft.


