Jack Wolfskin hat angeblich eine Stellungnahme rausgerückt. Auch wenn die nicht offiziell zu haben ist, der
Werbeblogger hat sie.
Die Kernaussage:
Die einzelnen Fälle wurden von Jack Wolfskin in enger Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten eingehend geprüft. Daraufhin wurden nur die Anbieter abgemahnt, deren Produkte die Markenrechte von Jack Wolfskin auch wirklich verletzen. Anbieter, deren Artikel mit Pfotenabdrücken keine Ähnlichkeit zur Jack Wolfskin Tatze aufweisen, können ihre Artikel selbstverständlich weiter unbeanstandet verkaufen.
Liebe Jack Wolfskin Leute: Ihr habt es nicht verstanden.
Ich glaube das eine Mail an die Leute gereicht hätte. Der Drohung wäre auch ein Aufschrei gefolgt, aber keine Kosten für die Leute entstanden. Und mal ehrlich: Wenn die angeblich einen genauen Vergleich zu ihrer Wolfspfote gezogen haben, warum mahnt ihr dann Verkäufer mit dem Abbild einer Katzenpfote ab?
Da hat sich die Presseabteilung doch einen zusammengeschustert und ihr lügt euch die Welt selbst schön bunt. Man muss nicht immer gleich abmahnen. Ihr habt 2008 205,5 Millionen Euro Umsatz gemacht. Was da an
Gewinn rausspringt kann sich jeder in etwa selbst ausmalen. Glaubt ihr ernsthaft, das ihr ganz kleine Händler deswegen mit fast 1.000 Euro abzocken müsst? Eure Anwälte zu beautragen den Leuten einen Brief zu schreiben und die Kostennote mal im Schreibtisch zu lassen hätte euch nicht umgebracht. Hätte Manfred Hell vielleicht mal nur einen Business Class Flug weniger machen müssen.